Der EU AI Act ist ab dem 2. August 2026 für KMU weitgehend voll anwendbar. Zwar gibt es keine generelle Ausnahme für kleine Unternehmen, doch entscheiden die eingesetzten KI-Systeme und deren Risikoklasse über die konkreten Pflichten.
KMU treffen vor allem drei Kernanforderungen: Die KI-Kompetenzpflicht (AI Literacy) gilt seit Februar 2025 und verlangt geschulte Mitarbeiter im KI-Umgang. Ab August 2026 müssen zudem KI-generierte Inhalte wie Chatbots, Deepfakes oder Texte maschinenlesbar oder klar gekennzeichnet werden (Transparenzpflicht nach Art. 50). Verbotene Praktiken wie Social Scoring sind seit 2025 untersagt.
Hochrisiko-Pflichten für Systeme in Recruiting, Bildung oder Kreditvergabe wurden durch den Digital Omnibus auf Dezember 2027 bzw. August 2028 verschoben. Dennoch drohen Bußgelder bis 35 Mio. Euro oder 7 % des Jahresumsatzes bei Verstößen.
Praktischer Tipp: Erstellen Sie sofort ein KI-Use-Case-Register, definieren Sie Verantwortlichkeiten und dokumentieren Sie Schulungen. Diese organisatorischen Leitplanken schaffen Nachweisfähigkeit und minimieren Compliance-Risiken vor dem 2. August.
Hinweis: Dieser Beitrag wurde KI-gestützt erstellt, von HartCon.24 redaktionell geprüft und anschließend veröffentlicht.